Gesundheit oder Krankheit, Telgte
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Schmerzen, was tun?
"Er hört nicht auf mich," sprach die Seele.
"Lass mich vorangehen," sagt der Körper. "
Auf mich hört er."

 

 

Jeder Mensch hat von Zeit zu Zeit mit Schmerzen zu tun. Das ist auch gut so. Denn da uns die Natur nicht mit einem roten Birnchen am Kopf ausgestattet hat, welches aufleuchtet, sobald der Körper überlastet ist oder er mehr Wertstoffe und frische Energie benötigt, haben wir den Schmerz als wichtigen Alarmhinweis.

Auch die gesundesten Menschen sind deshalb vor Schmerzen nicht gefeit. Der große Unterschied zwischen gesunden und chronisch kranken Menschen besteht meines Erachtens darin, dass gesunde Menschen aufmerksamer auf ihr Wohlbefinden achten und bei Problemen schneller und umsichtiger reagieren. Auch sind diese Menschen eher bereit, Umstände zu ändern, die ihnen nicht wirklich gut tun.

Mit dem folgenden Beispiel möchte ich Ihnen zeigen, wie ein reifer, achtsamer und verantwortungsvoller Umgang mit unserem Körper bei Schmerzen aussehen könnte:

1. Der Schmerz taucht auf
Nehmen Sie jeden Schmerz ernst. Er ist nicht "just for fun" da.
"Jetzt", so sagt der Schmerz, "ist die Grenze erreicht. Ich mache nicht länger mit. Ich schaff das nicht mehr. Ich brauche dich, sonst gibt es in mir Chaos."
Es ist Ihr Körper, der diesen Hilferuf aussendet, weil er nun wirklich Ihre Aufmerksamkeit und Unterstützung benötigt. Stellen Sie sich einmal vor, ein fünfjähriges Kind steht vor Ihnen und bittet Sie um Hilfe. Würden Sie es mit einem Lutscher vor den Fernseher setzten, damit es von seiner Not abgelenkt ist und seine Sorgen nicht mehr spürt? So ähnlich handeln wir, wenn wir Schmerztabletten nehmen, um wie bisher weitermachen zu können. Wäre es nicht besser, das kleine Kind auf den Schoß zu nehmen, aufmerksam seinen erregten Erzählungen zu lauschen, es zu trösten und gemeinsam nach der Ursacher und einer Lösung des Problems zu suchen, damit es wieder glücklich ist?

2. Die Botschaft erkennen
Ihr Körper möchte Ihnen mit Hilfe des Schmerzes etwas erzählen. Doch was? Die Bedeutungen und Ursachen von Schmerzen können Sie leichter herausfinden, wenn Sie sich foglende Fragen stellen:
- Wo sitzt der Schmerz?
- Wann hat er angefangen? Gab es eine auslösende Situation?
- Welche Funktion hat der betroffene Bereich?
- Inwiefern bin ich durch den Schmerz beeinträchtigt?
- Welche Merkmale hat der Schmerz (stechend, dumpf, brennend)?
- Woran hindert mich der Schmerz? Habe ich eine spirituelle Reifenpanne?
Wenn Sie auf die vorherigen Fragen Antworten gefunden haben und eine Ahnung bekommen, worauf Ihr Schmerz Sie aufmerksam machen möchte, brauchen Sie nur noch die entsprechenden Dinge ändern und...

3. ...die Führung wieder übernehmen
Versprechen Sie Ihrem Körper selbst auf sich aufpassen, damit er sich entspannen und die Energie wieder besser fließen kann. Es ist leicht gesagt, erfordert aber ein bisschen Geduld und viel Einflühlungsvermögen. Mir persönlich ist es diesen Einsatz wert, denn ich liebe es, mich gut und wohlzufühlen. Ich bin auch für alle anderen in meinem Umfeld erträglicher ;-)
Also nehme ich mir gerne die Zeit zum Innehalten und bewusstem Sein im Hier und Jetzt. Wenn Sie mit Ihren Gedanken bei der Arbeit sind, aber mit Ihrem Körper Zuhause die Gartenarbeit erledigen, sind Sie nicht im Hier und Jetzt, und Ihr Unterbewusstsein schaltet sein eigenes Schutzprogramm ein. Dieses kommt aber dem Fahren mit einem Notreifen gleich. Sie würden damit sicher nicht in Urlaub fahren
Die Umsetzung:
wenn Sie z.B. Gelenkschmerzen haben, bewegen Sie sich achtsam und wenn möglich vielleicht sogar in Zeitlupe. Nehmen Sie das gesunde Gelenk der anderen Seite als Vorbild und prägen Sie sich ein, wie sich diese Seite bewegt, wie es sich anfühlt, u.s.w. Sehr häufig haben wir uns bei dem ersten Auftauchen des Schmerzes bereits angewöhnt, ihn durch eine Schonhaltung zu vermeiden. Wir dürfen auch nie vergessen, dass auch unser Unterbewusstsein uns vor sämtlichen Schmerzen bewahren möchte. Unsere Muskeln werden also selbst bei leichten Schmerzen sofort innerlich angespannt, um die befürchteten stärkeren Schmerzen zu vermeiden. Das funktioniert alles voll automatisch. Dieser Automatismus hat viele Vorteile, aber - wie alles im Leben - auch eine zweite Seite. Sie werden Ihr Gehirn davon überzeugen müssen, dass Sie selbst durch bewusste Bewegungen und neue Handlungen auf sich aufpassen können. Ich habe herausgefunden, dass mir dieses am Besten gelingt, wenn ich den betroffenen Bewegungsablauf in Zeitlupe ausführe, so dass ich umgehend stoppen könnte, falls es weh tun sollte. Was es aber in 90% der Fälle dann gar nicht mehr tut. Und dann spüre ich, wie die innere Anspannung von mir abfällt, die mir vorher nicht einmal bewusst gewesen ist. In der Regel ist der Schmerz augenblicklich verschwunden.
Wenn Sie Rückenschmerzen haben, achten Sie eventuell besser auf Ihre Grenzen. Machen Sie öfter eine Pause, wenn es der untere Rücken ist, der Ihnen Probleme macht. Betrachten Sie Ihre Nahrung in Bezug auf vollwertig und wertvoll. Gibt Sie Ihnen die Energie, die Sie brauchen? Welches "Kreuz" schleppen Sie mit sich herum, wenn Sie Kreuzschmerzen haben? Sollte Ihnen der obere Rücken mehr Probleme machen, achten Sie darauf, wie häufig Sie die Schultern hochziehen oder die Schulterblätter anspannen, weil sich überfordert oder unverstanden fühlen. Wie stark gehen Sie selbst mit sich in Gericht. Wie perfekt muss alles um Sie herum sein? Gerade der obere Rücken hat viel mit emotionalen Themen zu tun. Sind Sie am richtige Ort? Treten Sie gut für Ihre Bedürfnisse ein? Haben Sie Verständiss für sich selbst? Können Sie Unwichtiges loslassen?

4. Das Ergebnis genießen
Der Schmerz hat die Botschaft erfüllt und kann sich ebenso schnell auflösen, wie ein Tank-Lämpchen im Auto erlischt, sobald der Tank gefüllt ist. Genießen Sie ganz bewusst, sich wieder besser zu fühlen. Ändern Sie wenigstens eine winzige Kleinigkeit in IhremLeben, damit Sie aus der Erfahrung gelernt haben. Nur darum geht es.

"Behandle den Menschen nur,
wenn er bereit ist, das zu verändern, was ihn krank macht!"
(Sokrates, griechischer Philosoph)

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Alles Gute, Gesundheit und Wohlbefinden

Ihre Heilpraktikerin
Daniela Meyersick

 


 

 

Was verrät uns die Qualität des Schmerzes?

Ein stechender Schmerz, der aus dem Nichts zu kommen scheint, zeigt eine Blockade des Energieflusses an. Prinzipiell ist zwar ausreichend Energie im Köper vorhanden, aber durch Blockaden (Fehlstellungen oder emotionale Probleme) kann die Energie an bestimmten Punkten nicht frei fließen - sie staut sich an. Was könnte Ihre Seele veranlassen Ihnen in eine bestimmte Stelle zu pieksen? Ist einfach mehr Aufmerksam für Ihren Körper wichtig? Sollen Sie von etwas abgehalten werden? Hindert Ihr Schmerz Sie an bestimmten Aktionen? Lesen Sie die Geschichte von der spirituellen Reifenpanne, die Ihnen verdeutlicht, was ich damit meine.
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Dumpfer Schmerz ist eher einer allgemeinen Erschöpfung zuzuschreiben. Auch hier entsteht ein Stau der Energie, aber aufgrund eines Energiemangels. Körperflüssigkeiten und Schlacken lagern sich wie in einem seicht plätscherndem Bächlein immer mehr ab, und das Staugefühl nimmt langsam aber stetig zu. Und wenn es eines Tages so stark ist, dass Sie trotz Ihrer Schwäche nicht mehr wegschauen können, dann hat sich ganz schön etwas angesammelt. Deshalb dauert es auch länger, Schmerzen zu lindern, die durch Schwäche verursacht wurden, als welche, die durch traumatische Manipulation entstanden sind. Einen Baum wachsen zu lassen - also Substanz aufzubauen - nimmt halt auch viel mehr Zeit in Anspruch, als einen Baum zu schlagen.
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Ein brennender Schmerz entsteht durch eine innere Hitze. Wut und Enttäuschung spielen dabei häufig eine Rolle. Wir reiben uns innerlich an etwas, bis wir uns verbrennen. Aber auch eine besonders prekäre Situation, die meinem persönlichen Wohl im Wege steht, kann durch das innere Feuer auf sich aufmerksam machen. Da stellt sich die Frage: wofür brenne ich wirklich? Bin ich auf dem richtigen Weg? Folge ich meinem Herzen?

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Eine spirituelle Reifenpanne
Vor langer Zeit las ich von einer Familie, die einen langersehnten Urlaubsflug antreten wollte. Doch an dem Tag, als es endlich losgehen sollte, klingelte der Wecker nicht. Als die Mutter endlich aufwachte, war es schon fast unmöglich noch rechtzeitig anzukommen. Doch alle packten mit an und in erstaunlich kurzer Zeit saß die gesamte Familie in ihrem Van. Sie kamen gut voran, als plötzlich das Ende eines Staus auftauchte. Der Vater kannte sich in dieser Gegend aber sehr gut aus und so konnten sie dem Stau nach wenigen Minuten auf einem Schleichweg entkommen. Endlich, endlich konnten sie den Flughafen in der Ferne sehen. Sie jubelten laut auf, weil sie den Flug nun doch noch rechtzeitig erreichen würden. Da gab es einen lauten Knall und der Wagen fing an zu schleudern. Als er zum Stehen kam, saß ihnen der Schreck gründlich in den Gliedern. Einer der neuen Vorderreifen war geplatzt.
Schweigend sahen sich an und hatten Tränen in den Augen. Nun war der Flieger endgültig nicht mehr erreichbar. Mit dem Rücken am Van angelehnt saßen sie auf dem Boden und sahen den Fliegern zu, die einer nach dem anderen in der Ferne verschwanden.
Nach endlos wirkender Zeit stand der Vater auf, wechselte den Reifen und brachte seine Familie noch immer schweigend nach Hause. Als er am Abend die Nachrichten einschaltete, rief er entsetzt seine Frau. Der Flieger, mit dem sie sich ihren Traum erfüllen wollten, war abgestürzt und es gab keine Überlebenden.
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