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Spiritualität im Alltag
"Körper, Geist und Seele - die untrennbare Seilschaft für ein erfülltes Leben"

 

 

Immer wieder hören wir den Begriff "Körper, Geist und Seele", doch was genau ist überhaupt damit gemeint?

Ein Märchen?
Vor langer Zeit hatte der Spirit den Entschluss gefasst, mal wieder etwas mehr von seiner Gesamtheit zu entdecken. Damit er es auch wirklich fühlen und mit allen Sinnen erfahren konnte, beschloss er den Planeten Erde zu besuchen. Dieser Planet war perfekt, denn es war innerhalb der absoluten Vollkommenheit eine Welt der Dualität und der scheinbaren Trennung. Es gab also immer zwei Seiten, es gab in all der Vollkommenheit immer Gegensätze. Welch ein herrliches Spielfeld. Spirit sprang mit einem winzigen Teil also ins "Erdenleben".

Mein Berg

Als er am Fuße seines Lebens-Berges stand, den er mit allen Herausforderungen und in seiner ganzen Schönheit erklimmen wollte, war er aber nicht alleine. Er bestand jetzt aus einer Gemeinschaft von verschiedenen Anteilen:
- er hatte die Unterstützung eines Körper-Anteils, der ihm helfen würde, seine Visionen sichtbar und fühlbar zu machen;
- er war in der Gesellschaft eines Geist-Anteils, der sein "direkter Draht" zur Quelle Allen Seins", also zu seinem göttlichen Ursprung war. Sein Geist-Anteil würde dafür sorgen, dass das höchstes Ziel im Auge behalten würde, und selbst wenn das Bewusstsein von Nebeln verschleiert sein konnte, so würde in der Tiefe des menschlichen Seins immer die Flamme der Erinnerung lebendig bleiben.
- der Seelen-Anteil würde ihm durch Wünsche, Ziele und logisches Denken auf seiner Erdenreise behillich sein

Irgendwann spürte der Spirit aber, dass jeder der drei Teilnehmer der Seilschaft eine eigene Vorstellung über den besten Weg hatte. Und da das höchste Geschenk des Spirit die Freiheit ist, ließ er jeden Teil seinen Weg wählen. In einer Sache waren sie sich nämlich sicher: sie alle wollten auf jeden Fall den Gipfel erfolgreich erklimmen - egal, wie lange es dauern würde. Außerdem waren sie durch ein langes Seil miteinander verbunden und wussten, dass niemand verloren gehen konnte. So machten sich sich auf den Weg.

Der Geist hatte einen großen Vorteil. Er kannte den kürzesten Weg nach oben. Er beeinhaltete die herrlichsten Aussichten, die man sich nur vorstellen konnte und die größten Glücksgefühle. Und auch, wenn die Pfade verschlungen und hin und wieder anstrengend waren, so waren sie absolut sicher. Der Geist hätte schnell den Gipfel der höchsten Gefühle erklimmen können, wäre da nicht...

die Seele gewesen. Sie vergaß immer häufiger innezuhalten. Sie schaute noch oben, und meinte einen noch kürzeren und trotzdem leichteren Weg zu kennen. Sie dachte nicht an die Etappe nach der Kurve. Sie wollte einfach nur schnell das Ziel erreichen.

Ist der kürzeste Weg der beste?

Manches Mal war sie ganz schön nah daran, abzustürzen. Doch sie kämpfte und kämpfte. Sie schaute nicht rechts und links und hatte absolut keine Muße, die herrliche Aussicht zu genießen. Sie war so mit sich und ihrem Überleben beschäftigt, dass sie die beiden anderen darüber ganz vergaß. Sie wurde zu einem Einzelkämpfer.

Die Suche nach dem Weg

Auch der Körper bremste die Gruppe immer wieder aus. Ständig brauchte er eine Pause. Er stöhnte und ächzte und schwitze. Es gefiel ihm immer weniger. Er suchte nach Passagen, die nicht steil waren, die nicht so anstrengend waren, die nicht so gefährlich waren. Und hätte es eine Seilbahn gegeben, wäre er sofort eingestiegen. Er sah die ganze Zeit nur die Anstrengung und die Hindernisse und ihm gefiel diese Tour alsbald nicht mehr besonders. Oft fragte er sich, warum er das alles überhaupt tat und ob das alles irgendeinen Sinn hatte. Er hatte das Ziel völlig aus den Augen verloren, machte riesige Umwege und kam kaum voran.

Der Geist aber war sich seines Zieles immer bewusst. Er wusste auch, dass der höchste Gipfel keine Erfüllung bringen konnte, wenn die beiden anderen nicht ebenfalls das Ziel erreichen würden. So kehrte er immer wieder um und half den beiden anderen im letzten Moment stets wieder auf den rechten Weg.

Retter in der Not

So sehr Körper und Seele zwischendurch immer wieder glaubten, dass ihr eigener Weg der einzig richtige sei, so froh waren sie doch, wenn sie in einer Krise plötzlich wieder die Anwesenheit des Geistes spürten. Er zeigte ihnen die vielen Hindernisse, die sie schon überwunden hatten. Er baute sie auf, begeisterte sie geradezu und erinnerte sie an das Gefühl der Erfüllung, welches sie nach der Bewältigung kleinerer Abschnitte schon gespürt hatten. Und er versprach ihnen, dass das Gefühl, welches sie oben auf dem Gipfel haben würden, dass "höchste aller Gefühle" sein würde, welche sie je bisher erfahren hätten. Körper und Seele taten das Lob und die Untertützung sehr gut. Sie genossen es und freuten sich dann doch wieder auf das "höchste der Gefühle". Am meisten genossen sie aber das Gefühl, nicht mehr alleine zu sein. Und nach einer ausgiebigen Rast machten sie sich erneut auf den Weg.

So ging es immer weiter. Mal wieder in den alten Trott der Gewohnheiten verfallend, mal wieder den Gipfel aus den Augen verlierend, mal kämpfend, mal jammernd. Mal alleine, aber doch immer wieder zusammenfindend. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann klettern sie noch heute...

Das höchste Ziel

Die Seilschaft von Körper, Geist und Seele - Ein Märchen?

 

 

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Ihre Heilpraktikerin
Daniela Meyersick

 

 

 

 

 

 

 



 

 

 

 


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